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Warum
Klavierspielen?
Was
jeder weiß...
...und
was wohl jeder Klavierspieler bestätigen kann:
Klavierunterricht ist immer noch die Grundausbildung in Musik.
Melodie, Akkorde, Rhythmus, Notenlesen in versch. Schlüsseln
- wer Klavier lernt, lernt all das und kann mit dieser umfassenden
Grundausbildung relativ leicht auch andere Instrumente lernen. Ganz
abgesehen von dem klaren Vorsprung, den man im Musikunterricht in
der Schule hat...
(Andreas Wagner, Klavierbauer)
©
2004-2006 by A.Wagner
Landesmusikrat: Ohne musische
Erziehung kein Kinderland
Suttgart (dpa/lsw) - Ohne mehr musische Erziehung bleibt nach Auffassung
des Landesmusikrates das von Ministerpräsident Günther
Oettinger (CDU) ausgerufene Kinderland Baden-Württemberg "ein
frommer Wunsch". Der Präsident des
Landesmusikrates, Wolfgang Gönnenwein, sagte am Donnerstag
in Stuttgart, zwar würden Jugendliche aus dem Südweststaat
bei Musikwettbewerben immer noch überdurchschnittlich viele
Preise einfahren, "aber wir zehren schon länger von der
Substanz". Gönnenwein fügte hinzu: "Viele Grundschullehrer
sind heute vom Notenlesen und Singen weit entfernt".
Der Präsident des Landesmusikrates, der 1,6 Millionen Mitglieder
vertritt, appellierte an die Landesregierung, dafür zu sorgen,
dass die Musik- und Kunsterziehung wieder mehr qualifiziertes Gewicht
erhält. Vor allem im Vorschulbereich müsse mehr getan
werden. Wenn die Landesregierung ihre Pläne für das Kinderland
wirklich umsetzen wolle, dann müsse beim Ausbau der Ganztagesschulen
auf eine enge Zusammenarbeit von Kindergärten und Schulen mit
den Musikschulen geachtet werden. Musische Erziehung müsse
ab dem dritten oder vierten Lebensjahr beginnen, sagte er. "Hier
haben wir landauf, landab Defizite und Chaos. So kann sich das Kinderland
Baden-Württemberg nicht realisieren", sagte Gönnenwein.
Gönnenwein fügte hinzu: "Aus
musisch gebildeten Kindern werden kreative und sensible Erwachsene.
Und genau die brauchen wir, um Deutschland nicht mehr ins Hintertreffen
geraten zu lassen". Mit der bloßen Vermittlung
von Fakten laufe die Gesellschaft Gefahr, "kalte, selbstverliebte
Technokraten heranzuzuiehen."
Pressemeldung der dpa an die
Medien am 9.2.06
Wirkung
auf das Gehirn aus medizinischer Sicht
Durch
Klavierspielen - insbesondere bereits in der Kindheit - werden feinmotorische
Fähigkeiten und die neuronalen Vernetzungen im Gehirn deutlich
verstärkt.
Die erhöhte Vernetzung zeigt sich in einer messbaren Steigerung
der Intelligenz. Klavier spielen fördert außerdem die
Vernetzung der linken und rechten Hirnhälften und bewirkt somit
eine bessere Verknüßfung von Klang- und Rhythmusempfinden,.
Erfahrungsgemäß geht damit ein verbessertes Zusammenspiel
von Intuition und analyse bzw. Gefühl und Ratio einher.
Grundsätzlich aktiviert schöne Musik Zentren im Gehirn,
die glücklich machen und stimuliert das körpereigene Selbstbelohnungssystem.
(Dr. Hans-Hermann Winter, Neurologe, Leverkusen)
Erfolge
aus medizinischer Sicht besonders für Erwachsene und Senioren
Klavierspielen
ist ein ideales Mittel, um krankmachenden Streß abzubauen.
Wie neuere neurophysiologhische Untersuchungen zeigen, wirkt sich
die Motorik des Klavierspielens postitv auf die vegetativen Funktionen
unseres Körpers aus, wie z.B. Gedächtnis, Konzentration,
Kombinationsvermögen etc. Gerontologische Untersuchungen belegen,
dass das aktie Musizieren, insbesondere das Klavierspiel, die Funktion
eies Gehirnjoggings bekommen kann.
Dies gilt für jüngere wie ältere Menschen. Es ist
nie zu spät, das Klavierspielen zu erlernen. Verloren gegangene
motorische Fähigkeiten können durch gezieltes Üben
wiedererlangt werden, was sich positiv auf die genannten Gehirnfunktionen
auswirkt.
(Prof. Dr. Hermann Rauhe)
Nutzen
für die emotionale Stabilität besonders von Jugendlichen
Neben
dem allgemeinen medizinischen Nutzen bietet das Klavierspiel insbesondere
für Jugendliche positive Entwicklungspotentiale. Musik bietet
für Jugendliche grundsätzlich die Möglichkeit zur
persönlichen Identifikation und Gruppenbildung.
Gemeinsames Musizieren senkt bei männlichen Jugendlichen nachweisbar
die Konzentration des Agressionshormons. Die Produktion der Hormone,
die soziale Bindungen fördern, wird deutlich erhöht.
(Dr. Hans-Hermann Winter, Neurologe, Leverkusen)
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