Firmengeschichte
(oder:
Wie eine Familie zum Klavier kam...)
Seit
1706 ist die Familie Wagner in Eschach ansässig.
Über viele Generationen wurde der Bauernhof vom Vater
auf den Sohn weitergegeben.
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1935
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So
erbte auch Johann Wagner (geb. 1897) den Hof und war
als erfolgreicher Fleckviehzüchter in Eschach tätig
und über die Regionsgrenzen hinaus bekannt.
Seine
Frau Lina hatte als Kind Klavierspielen gelernt, allerdings
besaßen sie kein eigenes Instrument.
Als
Johann nach dem Verkauf eines wertvollen Zuchtbullen mit seinem
Sohn vom Markt heimkam, schnürte er seinem Sohn das Geld
in einen Rucksack, und schickte ihn zu seiner Frau auf´s
Feld...
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..."Muader,
guck mal - jetzt hemmer´s Geld für a Klavier für
di!"
(Mutter, schau mal - jetzt haben wir das Geld für ein
Klavier für dich!)
Mit diesen Worten zeigte er ihr, was sie vom Viehmarkt mit
heimgebracht hatten.
Jetzt
gab es ein eigenes Klavier auf dem "Hinteren Riekenbauershof"!
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Allerdings
bekam dieses Klavier die Tochter Hedwig als Mitgift, als sie
heiratete und wegzog.
Der
Sohn Oswald Wagner (geb. 1935), vermißte das
Klavier sehr - auch er hatte Klavierstunden bekommen (die
in Kriegs- und Nachkriegszeiten mit Eiern bezahlt worden waren).
Da das Geld fehlte, und er mit Begeisterung tüftelte,
begann er eine Orgel zu bauen. Als er mit dem Orgelbauer
der nächsten Stadt darüber ins Gespräch kam,
war dessen erste Frage: "Hen Ihr Säu? (Habt ihr
Schweine?)
Eine fruchtbare Zusammenarbeit begann, in deren Verlauf Schlachtschweine
gegen Mithilfe und Beratung beim Orgelbau verhandelt wurden.
So entstand eine richtige Pfeifenorgel in der Bauernstube.
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Durch
diese selbstgebaute Orgel sowie ein später erworbenes
Klavier konnte allen 3 Kindern sowohl eine Ausbildung am Klavier
als auch an der Kirchenorgel ermöglicht werden.
Als
der Sohn Andreas Wagner
(geb. 1964) den Betrieb übernahm, konnte er seine
musikalische Neigung mit dem (vom Vater geerbten) handwerklichen
Interesse im Beruf des Klavierbauers vereinigen.
1991
gründete er die Firma Klavier Wagner auf dem elterlichen
Hof.
In
der Folgezeit wurden nach und nach verschiedene Gebäude
des Hofes als Klavierwerkstatt und Verkaufsräume umgebaut.
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So
konnte im Herbst 2003 ein neuer Ausstellungsraum mit über
40 Klavieren und Flügeln eröffnet werden.
Ein Konzertsaal, der im Obergeschoß, dem ehemaligen
Heulager entstand, bietet Platz für 160 Besucher und
war bei den Hof-Konzerten zur Eröffnung jedesmal überfüllt.
Wir freuen uns über diese gute Resonanz und die vielen
Gäste!

Rückblicke
auf weitere seither veranstaltete Events
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geplante Konzerttermine
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©
2004-2006 by A.Wagner
Zuletzt aktualisiert: 05.07.2006 |
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