FAQs
Ein neues oder ein gebrauchtes Klavier kaufen?
Was spricht für den Kauf eines neuen Klavieres oder Flügels?
- Alle Teile sind neu und noch nicht abgenutzt
- Modell und Ausführung kann nach Klang und Optik frei ausgewählt werden
Was spricht für den Kauf eines gebrauchten Klavieres oder Flügels?
- ein hochwertiges Klavier kann vergleichsweise günstig gekauft werden
- das Instrument ist schon gut „erzogen“ – vorausgesetzt dass es regelmäßig gestimmt und gewartet wurde.
Dazu sollte das Instrument unbedingt von einem Klavierbauer begutachtet werden, oder im Fachgeschäft gekauft werden.
Klavier oder E-piano / Digitalpiano kaufen?
Was spricht für den Kauf eines Digitalpianos?
- Günstig
- Üben mit Kopfhörer möglich
- TransportabelDamit ist ein E-Piano ideal wenn man im 6.Stock Altbau wohnt, in einer WG in der man nicht laut Musik machen darf.
Und wenn man jedes Jahr umzieht.
Für alle anderen hat ein Klavier Vorteile:
Was spricht für den Kauf eines akustischen Klavieres oder Flügels?
- Guter Klang
Auch ein günstiges Klavier hat einen natürlichen, „echten“ Klang,
der digitalisiert nicht in dieser Form möglich ist. (ausprobieren!)
Kunden erzählen, dass ihre Kinder länger und konzertrierter darauf spielen, weil sie sich am Klang nicht „müde hören“ - Tastatur aus Echtholz mit richtiger Klaviermechanik
die fühlt sich anders an als beim E-Piano und läßt unendlich viele Nuancierungen zu.
Nicht umsonst sagen praktisch alle Klavierlehrer, dass man für eine Klavierausbildung irgendwann ein echtes Klavier braucht. - Langlebig
Man rechnet mit 100 Nutzungsjahren bei einem guten Klavier. (!)
Auch wenn ein Klavier eine höhere Anfangsinvestition ist – es hält auch 10x länger als ein Digitalpiano…
Ideal ist ein E-Piano aber als Zweitpiano:
- es kann die Nutzungszeiten enorm erweitern:
– Tags an einem richtigen Klavier, Nachts am Digitalpiano
– Daheim am richtig guten Instrument, unterwegs oder im Studium am transportablen Epiano - Ähnliche Vorteile bietet eine Silent-Einrichtung, die Üben mit Kopfhörer am Klavier möglich macht
und die auch nachträglich eingebaut werden kann.
Wie oft soll ein Klavier gestimmt werden?
Für die Erhaltung der vollen Funktionsfähigkeit und der akustischen Eigenschaften ist eine Überprüfung und Stimmung 1-2 mal pro Jahr notwendig.
Für Veranstaltungen wird das Instrument vor jedem Konzert, also evtl. jeden Tag neu gestimmt.
Wenn durch eine mehrjährige Stimmpause die Tonhöhe eines Klaviers abgesunken ist, muss diese durch mehrmaliges Stimmen wieder hochgezogen werden und Risiken für Rahmen, Saiten und Klanganlage sind nicht auszuschließen.
Verstimmt? Wie höre ich, ob mein Klavier verstimmt ist?
Schlagen Sie eine Taste Ihres Klavieres an: hören Sie im Ton eine Schwebung (ein Vibrato, eine rhythmische Veränderung des Tones im Zeitverlauf)? Hört er sich unruhig, vibrierend an? Dann ist dieser Ton in sich verstimmt. Je schneller diese Vibration im Ton hörbar ist, desto stärker ist die Verstimmung. Ein gut gestimmter Ton „steht“, er ist klar und ruhig.
Spielen Sie nun eine Oktave im Mittelbereich Ihres Klavieres: Auch hier sollte keine Schwebung wahrnehmbar sein. Vibriert der Klang, zeigt das eine Verstimmung z.B. durch Luftfeuchteschwankungen an.
Hier ein Hörbeispiel:
Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt „Klavierstimmen“
Und falls mein Kind nicht mehr üben will?
Was ist, wenn mein Kind nicht mehr üben will?
Dann gibt es Gründe, warum es ihrem Kind keinen Spaß macht. Hier können Sie gute Voraussetzungen schaffen:
1. sorgen Sie für ein gutes Instrument.
- An einem guten Klavier, das einen schönen Ton hat, das präzise auf den Anschlag reagiert
- und gestimmt ist, macht es viel mehr Spaß zu üben!
- Wenn es dann noch gut aussieht, so dass ihr Kind sich gerne hinsetzt sind das beste Voraussetzungen.
Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie diese Investition machen wollen? Dann bieten wir Ihnen an, ein gutes Instrument mit Ankaufsrecht zu mieten. So können Sie ohne Risiko in die Klaviermusik einsteigen und legen eine gute Grundlage für den Erfolg Ihres Kindes.
2. finden Sie eine/n Klavierlehrer/in, zu der/dem Ihr Kind gerne geht.
- Wenn die Chemie stimmt und der Funke überspringt, lernt man fast von alleine.
- Wenn das Kind dazu noch die Stücke lernen darf die es liebt, hilft das sehr!
- Falls Lehrer und Schüler nicht miteinander zurecht kommen, wechseln Sie den Lehrer bevor Ihr Kind demotiviert wird.
3. was kann Ihr Kind motivieren?
- gibt es Auftrittsmöglichkeiten, auf die hin es gerne übt? Viele Klavierlehrer/innen veranstalten dazu Schülerkonzerte.
Wir bieten Klavierpädagogen die Möglichkeit, ihre Schüler bei „Bühne frei für junge Pianisten“ in unseren Räumen anzumelden. - eine Freundin oder einen Freund, der Flöte oder Violine etc. spielt, am Klavier zu begleiten, das macht Spaß!
Am schönsten ist Musik gemeinsam. - in einer Band mitzuspielen, einen Chor zu begleiten, selber Anfängern die ersten Töne beizubringen
-für fortgeschrittene Klavierspieler gibt es dann eine Menge Möglichkeiten das Gelernte einzusetzen. Möglichkeiten, die lebenslang das Leben bereichern können.
4. hat Ihr Kind Freunde, die auch Musik machen?
- das sind echte Anreize für ein Kind:
gleichaltrige Freunde, Verwandte, Nachbarn, die auch Klavierspielen oder Musik machen.
Man kann sich austauschen, sich gemeinsam über etwas aufregen, sich anspornen… was auch immer. - Sicher gibt es solche auch in Ihrem Umfeld, manchmal muss nur der Kontakt hergestellt werden.
5. Vorbilder
Konzerte besuchen mit Pianisten, die begeistern, in einem Musikstil der Ihr Kind anspricht, das kann dem Üben ein Ziel geben das motiviert.
